Ohm

Siehe auch:
Dezibel  /  Impedanz  /  Leiterwiderstandsberechnung  /  Watt

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Resistanz  /  Wirkwiderstand
Mit Ohm (Ω = Einheit, R = Formelzeichen) wird die Einheit zur Bezeichnung des elektrischen Widerstandes oder auch der Impedanz einer Komponente bezeichnet, die den Strom eines elektrischen Leiters (z.B. Kabeln, Steckern oder speziellen elektronischen Bauteilen (z.B. Halbleiter-Widerständen) u.a.) am Durchfliessen hindert.

       Man unterscheidet Wechselstromwiderstand und Gleichstromwiderstand. Der Gleichstromwiderstand (Wirkwiderstand oder Resistanz) ist eine konkrete Grösse, an welcher Verluste in Form von beispielsweise Wärme anfallen. Der Wechselstromwiderstand (Blindwiderstand oder Reaktanz) setzt sich hingegen aus, vereinfacht gesagt, zwei Grössen zusammen: dem ohmschem Widerstand und dem Wellenwiderstand bzw. dem induktiven Widerstand oder kapazitiven Widerstand. Der Wellenwiderstand ist nur im Wechselspannungsfeld messbar und entsteht durch Phasenverschiebung. Bezeichnend ist, dass er keine keine Verlustleistung (z.B. in Form von Wärme) aufweist.

       Die Bezeichnung "Ohm" stammt von dem deutschen Physiker Georg Simon Ohm (1787 - 1854), welcher in seinem Ohmschen Gesetz das Verhältnis von Spannung in Volt (U) und Strom in Ampere (I) zueinander dargestellt hat. Bei gleichbleibender Leistung in Watt (P):

sinkt die Spannung bei steigendem Strom

und sinkt umgekehrt der Strom bei zunehmender Spannung.

       Dreh- und Angelpunkt dieses Verhältnisses ist eine weitere Komponente: der Widerstand. An diesem fallen Strom und Spannung als messbare Phänomene ab. Das Verhältnis lässt sich im Ohmschen Gesetz ausdrücken.

Ohmsches Gesetz:

R =    U   
 I 
Dieses stellt somit eine Variante des umgekehrten Verhältnises der Formel für die Berechnung der Leistung dar.

Elektrische Leistung:

P = U x I
Stephan Gohdes, Deutschland, Okt. 2001 / Aug. 2003
Siehe auch:  Dezibel  /  Impedanz  /  Leiterwiderstandsberechnung  /  Watt