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Machen wir uns doch nichts vor. Ist doch nichts als eine fixe Idee: ars musica auf der Messe! Aber - warum eigentlich nicht? Klar doch, wir können unser Geld auch anderswo ausgeben. Aber - werden wir dann auch so viel Spass dabei haben?
Also gut. Nehmen wir einmal an, wir tun's. Aber wie? Ideen sind immer schnell zur Hand: grosszügig und hell, repräsentativ und deutlich - so wollte man sich auf der Messe präsentieren. Eben ganz ars musica. Das Mass der Arbeit aber, welches dahinterstand, konnte zum Zeitpunkt des stürmischen Assoziierens wohl kaum einer von uns wirklich überblicken.
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Berechnen, Bestellen und Bauen. Wer hätte gedacht, dass ein so kleiner Stand so viel Material verschlingt: Insgesamt wurden über 200 Meter Holzleisten, über 100 Quadratmeter Hartfaser und gut 60 Kupfermuffen verarbeitet, ganz abgesehen von sonstigem Material wie Holzplatten, Leim, Nägeln und Schrauben, Kabeln und Steckern, Farben usw.
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Auf jeden Fall kam keine lange Weile auf: Von "Abgespanntheit" über "Muskelkater" bis zur "totalen geistigen Zersetzung". Das ganze "Alphabet des Leidens" wurde durchgespielt ...
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Und schliesslich brach der langersehnte Tag an. Neben erfreulich vielen uns bekannten Gesichtern, hatten wir das Glück, jede Menge neuer Bekanntschaften zu machen.
Besonders wohltuend nach der ganzen Arbeit war das allseitig positive Echo zum Stand selber: von den Mitwerbern über die Besucher bis zum Nachtwächter schien man sich einer Meinung über Atmosphäre und Aussehen des ars musica - Standes zu sein. Kein Wunder - gab es doch Kaffee und Schokolade ...
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Der besondere Hinguker: Fujitsu "PDS 6101 E-S", ein 61-Zoll Plasma Monitor. Er war es hoffentlich nicht allein, der jede Menge Besucher an den Stand lockte.
Erstaunlich war insbesondere, dass sehr viele der Besucher aus weiter entfernten Regionen stammten. Dass diese dann auch noch Interesse an ars musica zeigten, war uns äusserst willkommen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neben dem Bedürfnis, sich über Neuheiten zu informieren, Innovationen zu begrüssen, Konzepte zu vergleichen oder einfach nur Spass zu haben ist doch der Sinn einer solchen Messe vor allem: Neue Bekanntschaften zu machen.
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Bekanntschaften, aus denen sich vielleicht Beziehungen entwickeln, die am Ende so etwas wie eine Partnerschaft hervorbringen, gegründet auf Kompetenz, Vertrauen und Sympathie ...
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Stephan Gohdes, Deutschland, Nov. 2002
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