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Vollbild optimiert: Akkus bzw. Sekundärbatterien

Ansmann:
die POWERline - Serie.

Wenn Technik hält, was sie verspricht: von hochwertigen Akkus und Ladegeräten ...
         Es ist doch schon fast merkwürdig: Da gibt es seit einer halben Ewigkeit Akkus - mindestens aber seit 1859, als Planté den ersten aufladbaren Bleiakku entwickelte. Doch erst heute scheint diese Technologie netzunabhängiger elektrochemischer Energiespeichersysteme sich wirklich durchzusetzen. Woran liegt das?

         Auf der einen Seite mögen es der steigende Wunsch nach Mobilität, fortschreitende Miniaturisierung und schaltungstechnische Optimierungen sein, die ihren Teil zum "Akku-Boom" beitragen. Vielleicht ist es aber auch die technische Entwicklung der Akkus und Ladegeräte selber, die dafür mitverantwortlich ist, dass man heute - wo möglich - lieber zu Akkus, pardon: zu Sekundärbatterien - wie es in der Fachsprache heisst -, als zu Primärbatterien greift ...

         Dabei böten richtig gepflegte Akkus überzeugende Vorteile gegenüber der konventionellen Batterie: Sie sind preiswerter, weil sie wiederaufladbar sind und umweltfreundlicher. Denn wenn weniger Zellen produziert werden müssen, da sie wiederverwertbar sind, entsteht weniger Abfall. Somit muss weniger Energie zur Herstellung aufgewandt werden. Sie sind also auch ökologischer ...

         Dennoch ist es vielleicht - neben den höheren Anschaffungskosten - ganz besonders folgende Erfahrung, die einen vom Akkukauf bislang zurückschrecken liess. Akkus, die mit konventionellen Ladegeräten (Langsam-Lader) aufgeladen wurden, hatten die Eigenschaft, nicht wirklich das zu halten, was sie verprachen: nämlich Leistung. Statt dessen wurden sie mitunter immer schwächer. Mit modernen Ladegeräten (Schnell- oder Reflex-Lader) ist das kein Problem mehr. Sie kennen Effekte wie den Memory- oder Lazy-Battery-Effekt nicht mehr bzw. kaum noch. (Mehr über diese Zusammenhänge, das Funktionsprinzip von Batterien und Akkus, Aspekte zu ihrer Verwendung, Ladetechniken sowie zum Thema Umwelt und Gesundheit erfahren Sie in unserem Lexikon.)

Vollbild optimiert: Ansmann: Super-Schnell-Ladegerät POWERline 4
Ansmann: Super-Schnell-Ladegerät POWERline 4
         Ein typischer Vertreter moderner Schnell-Lader ist - neben anderen Produkten wie den Serien: Basic, Energy, Professional, usw. - die POWERline-Serie von Ansmann. Sie verfügt zwar nicht serienmässig über ein Refreshing-Programm (dazu sind besonders die hochwertige Energy-Serie oder auch die Accufresh-Serie geeignet). Refreshen von Akkus ist aber dennoch möglich, da die Geräte über eine automatische Entladefunktion mit anschliessender automatischer Aufladung und Impuls-Erhaltungsladung verfügen. (Man wählt einfach einige Male nach erfolgter Ladung die Entladefunktion. Und schon werden müde Akkus munter ...)

         Die Ansmann-Geräte sind vielfach ausgezeichnet und auch deshalb so interessant, weil sie über eine Einzelschachtüberwachung verfügen. Alle Geräte der POWERline-Serie können unterschiedliche Zellenarten (NiCd oder NiMH), aber auch unterschiedliche Kapazitäten und unterschiedliche Ladezustände gleichzeitig laden. Schliesslich beendet jeder Ladeschacht den Ladevorgang wenn die maximale Kapazität der Zelle erreicht ist. Dann erfolgt eine automatische Umschaltung auf Impuls-Erhaltungsladung.

         Ein weiteres Plus ist die Akku-Defekterkennung, die deutlich zeigt, wenn es mit einem Akku einmal wirklich zu Ende ist und die getrennten Ladeanzeigen für jeden Schacht, die anzeigen, welche Akkus bereits entnommen werden können.

Akku-Typ Kapazität Ladezeit (ca.) Ladestrom
Micro / AAA 180-700 mAh 2,3-4 h 200 mA
Mignon / AA 500-2300 mAh 1,0-4 h 700 mA
Ansmann POWERline 4 : Ladezeittabelle (bei leeren Akkus)
         Als Beispiel sei das POWERline 4 Traveler angeführt. Es kann wahlweise bis zu vier Mignon- oder Micro-Akkus aufnehmen. Dann liegen beispielsweise die Ladezeiten für: Micro-Accus bei nur 2,3 - 4 Stunden. Für Mignon-Akkus sind sie teilweise noch kürzer: In nur 1-4 Stunden - je nach Kapazität - ist ein kompletter 4er-Satz geladen.

         Schliesslich bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Serie an allen Stromnetzen mit 100-240 Volt arbeitet, da sie mit Schaltnetzteilen ausgerüstet ist (was sie überdies extrem leicht macht) und über ein entsprechendes Wechselsteckersystem verfügt.

         Was steht da dem fleissigen Gebrauch von Akkus noch entgegen?

Weitere Informationen finden Sie unter: ansmann - online
Stephan Gohdes, Deutschland, Jan. 2003
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